Lexikon

Glossar der Monatsmappe

Kurze Definitionen, damit alle im Haushalt dieselben Wörter meinen – und Antworten auf typische Stolperfallen.

Monatsmappe

Physisches oder gedrucktes System mit einer Seite pro Monat, Fixkostenblatt und Abschluss.

Variable Ausgaben

Alltagskäufe, deren Höhe schwankt: Lebensmittel, Freizeit, kleine Haushaltsposten.

Unregelmäßig

Seltene, oft größere Posten; idealerweise in zwölf Monatsanteile gedacht.

Plan-Ist

Gegenüberstellung geplanter und tatsächlicher Beträge je Kategorie – im Monatsabschluss.

Rücklagen

Bewusst beiseitegelegter Anteil, sichtbar als Kategorie und oft als Umschlag.

Wochenkontrolle

Kurzes Freitagsritual mit Checkliste – siehe Wochenkontrolle.

Vergleichstabelle

BegriffFokusTypische Seite
FixkostenTermine & VerträgeFixkostenplan
VariableAlltagszeilenMonatsblatt
UnregelmäßigJahresanteileRücklagenblatt
AbschlussPlan vs. IstMonatsbilanz

Häufige Schwierigkeiten – mit ruhiger Lösung

Beleg verloren

Schätzen Sie grob, markieren Sie „Schätzung“ und gehen Sie weiter. Perfektion ist optional.

Betrag vergessen

Nutzen Sie den Kontoauszug als Erinnerung und tragen Sie die Zeile nach.

Mehrere Kategorien

Schnell oder genau – siehe Mischbon-Leitfaden.

Zahlung im Folgemonat

Buchen Sie nach Abbuchungsdatum, nicht nach Kaufgefühl.

Eine Woche Pause

Starten Sie freitags neu, ohne alte Tage nachzudichten.

Differenz zum Konto

Suchen Sie fehlende Lastschriften und Bargeld; Differenzen notieren, nicht vertuschen.

FAQ

Muss jede Kleinigkeit rein?

Wenn Bargeld oft „verschwindet“, ja. Sonst reicht eine Sammelzeile „Kleinkram Woche“ – aber dann immer so.

Wie buche ich eine Retoure?

Als negative Zeile in derselben Kategorie oder als Kommentar „Erstattung“ mit Betrag – konsistent bleiben.

Bargeld?

Sofort notieren oder abends aus dem Portemonnaie rekonstruieren. Freitagskontrolle fängt Reste auf.

Gemeinsame Käufe?

Eine Haushaltszeile genügt. Interne Ausgleichszahlungen zwischen Partnerkonten nicht als Ausgabe werten.

Überweisungen zwischen eigenen Konten?

Keine Ausgabe – nur Umbuchung. Sonst verdoppelt sich das Bild künstlich.

Ratenzahlung?

Monatliche Rate als Fixzeile; Gesamtkaufpreis optional in Notizen – keine Kreditberatung.

Wie lange Übungsblätter behalten?

Fürs Lernen ein Jahr; echte Belege nach Ihren privaten Aufbewahrungsregeln.

Neustart nach Pause?

Neues Blatt, drei aktuelle Käufe, nächste Freitagskontrolle. Kein Nachholen aller Lücken.